Unser Weg führt uns weiter nach Lelystad und wieder fahren wir über das Wasser: der Markerwaarddijk verbindet das IJsselmeer mit dem Markermeer und ist 26 Kilometer lang. Das heutige Ziel ist Urk, wo wir den Stellplatz im Hafen anfahren. Wir machen einen Rundgang durch das hübsche Fischerstädtchen und am Abend gibt es Kibbeling im Restaurant Baarssen.

Von Urk fahren wir nur wenige Kilometer weiter nach Ens. Dort finden wir den privaten Stellplatz Camperplaats Schokland. Hier steht man wunderbar ruhig und kann rundherum herrliche Radtouren unternehmen. Wir bleiben zwei Tage, besuchen das UNESCO Weltkulturerbe Schokland und fahren mit dem Rad nach Schokkerhaven.

Unterwegs hatten uns Camperfreunde von Giethoorn erzählt, das holländische Venedig mit seinen Kanälen. Ein Blick auf die Karte zeigte uns, dass es nach Giethoorn nur ca. 20 Kilometer sind, also auf nach Giethoorn. Auf dem sehr schönen Stellplatz Haamsteede finden wir noch ein freies Plätzchen. Wir bleiben zwei Tage, treffen auch zufällig Frankia-Freunde, fahren mit den Rädern und machen eine Bootsfahrt durch die Grachten und Kanäle von Giethoorn. 

So langsam soll uns der Weg Richtung Heimat führen und so finden wir in Bussloo den privaten Camperplaats am Minicamping de Hane. Sehr nette Betreiber und für 17 € alles inklusive. Der Platz liegt am Bussloo-See, dort gibt es Strände und Thermen mit Wellnesscenter. Es ist Wochenende und ordentlich Betrieb am und um den See, den wir mit dem Rad umfahren. 

Da wir nun schon mal in Holland sind, gehört ein Besuch bei Obelink dazu. Auf dem Weg nach Winterswijk machen wir noch eine Übernachtung auf einem Stellplatz in Beltrum: Erve Roos

Die letzte Station ist der Jachthaven `t Loo in Linden, wo wir noch eine kleine Radtour machen und abends zum Abschluss der Reise im Restaurant gut essen.

Das Fazit für uns: Wir werden die Niederlande ganz sicher öfter besuchen, auch wenn es preislich gesehen meistens teurer war als in Deutschland. Aber es gibt mittlerweile unendlich viele, tolle Stell- und Minicampingplätze, die Straßen sind durchweg viel besser als bei uns und natürlich ist das Radwegenetz unübertroffen.